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KROLL Fahrzeugbau-Umwelttechnik GmbH

 KROLL Fahrzeugbau-Umwelttechnik GmbH - Fahrzeugtechnik für eine Umwelt mit Zukunft

GLOSSAR / BEGRIFFE

  1. ADR
  2. Hochdruckpumpe
  3. Kanal(Rohr-)reinigung, hydrodynamische
  4. Vakuumpumpe/Verdrängerpumpe
  5. Vakuumpumpe (Drehschieber bzw. Rotationskompressor)
  6. Vakuumpumpe, Wasser(Flüssigkeits-)ring

ADR

Das Europäische Übereinkommen über die Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße (Abkürzung ADR, von Accord européen relatif au transport international des marchandises Dangereuses par Route) enthält besondere Vorschriften für den Straßenverkehr hinsichtlich Verpackung, Ladungssicherung und Kennzeichnung von Gefahrgut.

Das ADR wurde am 30. September 1957 in Genf unter der Anleitung der UNECE beschlossen und ist am 29. Januar 1968 in Kraft getreten. Zu den Unterzeichnerstaaten gehörten unter anderem Frankreich und Deutschland. Wirksam wurde das ADR zunächst durch Umsetzung in das jeweilige nationale Recht.
Heute sind alle EU-Staaten auch ADR-Unterzeichner, das ADR ist durch eine EU-Verordnung rechtsgültig.

Das ADR fordert unter anderem, dass

der Fahrer in vielen Fällen einen Gefahrgutführerschein besitzen muss
alle am Umschlag und Transport Beteiligten Sachkenntnisse über die Gefahrgutvorschriften nachweisen müssen
die Unternehmen, die Gefahrgüter befördern, einen Gefahrgutbeauftragten haben müssen.

Das ADR regelt unter anderem

den Bau von Behältern, Tanks, Fahrzeugen für Gefahrguttransporte
Befreiungen von der Einhaltung der Regeln des ADR
multimodale Gefahrguttransporte (Straße - Zug, Schiff oder Flugzeug)

Das ADR wird alle zwei Jahre an die neuesten technischen und juristischen Erkenntnisse angepasst.

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Hochdruckpumpe

Die Hochdruckpumpe dient zur Erzeugung des benötigten Förderstroms und Drucks für das Spülwasser.

Eingesetzt werden in Kanalreinigungs- fahrzeugen üblicherweise Drei-Kolben-Pumpen auch Triplex-Pumpen genannt. Verwendet werden in der Regel Reihen- Tauchkolbenpumpen mit liegend parallel nebeneinader angeordneten Zylindern und einer gemeinsamen Kurbelwelle. Es werden meistens 3 Zylinder eingebaut, daher auch der Name Dreiplunger- oder Triplexpumpe.

Durch Drehung der Kurbelwelle wird der Kolben (auch Plunger) über eine Pleuelstrange im Zylinder hin- und herbewegt. Während einer Kurbelumdrehung saugt der Plunger dabei den Zylinbderraum über ein Saugventil mit Wasser voll und schiebt es anschließend durch ein Druckventil wieder heraus. Es ergibt sich also pro Kurbelumdrehung ein Arbeitshub, während jeweils ein Teilvolumen gefördert wird. Jeder der gleich großen Zylinder ist daher einfach wirkend.

Um Pulsationsstöße zu vermeiden sind die Pleuelstangen der drei Plunger um je 120° versetzt an der Kurbelwelle angebracht.

Der Förderstrom ergibt sich aus der Summe der Teilvolumina pro Zeiteinheit und ist damit theoretisch unabhängig vom Förderdruck. Er hängt nur von Anzahl und Durchmesser der Plunger sowie der Kurbelwellenumdrehungen pro Zeitheinheit (Hubzahl) ab. Der Zusammenhang zwischen Fördermenge und Drehzahl ist daher linear.

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Kanal(Rohr-)reinigung, hydrodynamische

Mit dieser Technik werden Ablagerungen die sich mit der Zeit im Rohr festgesetzt haben gelöst und herausgeschwemmt.

Es gibt zwei Grundarten Rohre zu reinigen. Die elektromechanische mittels mechanischer Geräte. Eine andere Variante ist die hydrodynamische Reinigung.

Wie es das Wort schon sagt, wird hierbei mit Wasserdruck gearbeitet. Mittels einer Hochdruckpumpe wird eine bestimmte Wassermenge in Liter pro Minute bei einem bestimmten Druck erzeugt. Dieses Wasser wird über Hochdruck- bzw. Kanalspülschlauch (welcher sich auf einer Schlauchhaspel befindet) gefördert.

Am Ende des Hochdruckschlauches wird ein Düsenkopf mit Stecknadel kleinen Öffnungen befestigt, diese sind so angebracht, dass der durch die von der Hochdruckpumpe produzierte Wassermenge und Wasserdruck dafür sorgt, dass sich der Hochdruckschlauch in die Kanalisation hineinzieht.

Dies geschieht durch das Rückstoßprinzip, da alle oder ein Teil der Düsen nach hinten zeigen. Dann wird der Hochdruckschlauch langsam zurück gezogen, mittels der Hochdruck-Haspel. Dabei werden die Ablagerungen herausgespült.

Es gibt je nach Reinigungsart für die Hochdruckschläuche verschiedene Düsenaufsätze (Düsen zum Fräsen, Ausschleudern, Wurzelschneiden und viele mehr). Die hydrodynamische Art der Rohr- und Kanalreinigung wird vorzüglich zum Spülen von Grund-, Hausanschlusskanälen und Straßenhauptkanälen eingesetzt.

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Vakuumpumpe

Es gibt viele Arten von Vakuumpumpen. Auf Saug-Druck-Tankfahrzeugen werden hauptsächlich Verdrängerpumpen eingesetzt.

Gemeinsames Kennzeichen aller Verdrängermaschinen ist ein gekapselter (abgeschlossener) Arbeitsraum, dessen Größe sich während des Arbeitsspiels zyklisch ändert.

Das Arbeitsspiel einer Verdrängervakuumpumpe lässt sich unterteilen in die drei Arbeitsspielphasen: Ansaugen, Transportieren (Verdichten) und Ausschieben. Die Ansaug- und Ausschiebephase werden dabei auch als niederdruckseitiger (ND-) und hochdruckseitiger (HD-) Ladungswechsel bezeichnet. Bei Verdrängerpumpen tritt das im Rezipienten enthaltene Gas in den durch Kolben, Rotoren oder Schieber gebildeten Arbeitsraum ein, der Arbeitsraum wird abgeschlossen, das Gas wird eventuell verdichtet und dann ausgestoßen. Die mechanischen Elemente innerhalb nasslaufender Pumpen sind gegeneinander durch eine Flüssigkeit, meist Öl, abgedichtet. Bei einer Flüssigkeitsringpumpe kommt auch Wasser als Dichtmedium zum Einsatz.

In den letzten Jahren ist allerdings ein Trend zu trockenlaufenden Maschinenbauarten ("Trockenläufern") zu verzeichnen, bei denen im Bereich des Arbeitsraums auf Hilfsfluide verzichtet wird. Hiermit wird eine Verunreinigung des Arbeitsmediums vermieden. Zudem entsteht ein geringer Wartungsaufwand und die Kosten für die Entsorgung der Hilfsflüssigkeiten entfallen. Diese Technik wird vor allen Dingen mit Membranpumpen, Drehschieber- und Drehkolbenpumpen und neuerdings mit Scrollpumpen umgesetzt, sie werden meist zur Erzeugung von Grob- und Feinvakua eingesetzt.

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Vakuumpumpe, Drehschieber- bzw. Rotationskompressor-Vakumpumpe

In einem zylindrischen Gehäuse befindet sich ebenfalls ein zylindrischer Körper - der Rotor. Dieser ist exzentrisch angeordnet.

Die in den Längsnuten des Rotors eingelegten Schieber gleiten beim Drehen des Rotors heraus und durch die Zentrifugalkraft legen sich dies Schieber an die Gehäusewand.

Die Schieber unterteilen den Sichelförmigen Arbeitsraum in Zellen, die ihre Größe während einer Umdrehung des Rotors verändern. Dabei wird das Zellenvolumen auf der Saugseite größer und Luft durch das entstehende Vakuum angesaugt. Auf der Druckseite verringert sich das Zellenvolumen, so das die eingeschlossene Luft verdichtet und herausgedrückt wird.

Durch die mechanische Berührung der Schieber an der Innenwand unterliegt die Drehschieberpumpe einem höheren Verschleiß, daher ist auch eine Schmierung erforderlich.

Die entstehende Wärme wird in Abhängigkeit von der Größe durch Luft oder Wasserkühlung abgeführt. Ebenfalls haben diese Pumpen eine höhere Lärmemission. Durch einen Ölabscheider muß sichergestellt sein, das das austretende Schmieröl aufgefangen wird.

Ein Vorteil der Drehschieberpumpe ist der günstige Anschaffungspreis und das günstige Leistungsgewicht .

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Vakuumpumpe, Wasserring- bzw. Flüssigkeitsring-Vakuumpumpe

In einem zylindrischen Leichtmetallgehäuse ist ein Laufrad mit vorgewinkelt oder strahlenförmig angesetzten Schaufeln exzentrisch auf einer Welle gelagert. Dieses Gehäuse ist knapp bis zur Hälfte mit Wasser gefüllt.

Wird nun die Welle angetrieben, so dreht sich das Laufrad und es entsteht infolge der Zentrifugalkraft ein im Gehäuse konzentrisch aber auf das Laufrad bezogen ein exzentrisch umlaufender Wasserring.

Das Laufrad und der Wasserring bilden nun Luftkammern, die aufgrund der Exzentrizität im Laufe einer Umdrehung ihre Größe verändern. Auf der Saugseite werden die Kammern gleichmäßig vergrößert, so dass Luft durch den Saugschlitz angesaugt wird. Auf der Druckseite wird die Luft in den sich verkleinernden Kammern komprimiert und durch den Druckschlitz ausgestoßen.

Da keine mechanische Berührung vorhanden ist, zeichnet sich die Wasserringpumpe durch geringen Verschleiß aus. Eine Schmierung ist ebenfalls nicht erforderlich, wobei die Abluft ölfrei bleibt. Außerdem arbeitet die Wasserringpumpe sehr leise, so dass eine Schalldämmung entfällt.

Der Nachteil ist das durch das mitzuführende Wasser höhere Gewicht und beim Betrieb im Winter muss regelmäßig Frostschutzmittel aufgefüllt werden.

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